| Raumreserven sinnvoll nutzen: Wohnen unterm Dach wird
immer beliebter In den 70er Jahren galten flache Dächer als moderne Architektur. Erst später wurde vielen Hausbesitzern klar, wie viel Wohnraum ihnen dadurch verloren gegangen ist. Da viele Flachdachbauten jetzt sanierungsbedürftig sind, wird immer mehr „aufgestockt“. „Aber auch der Dachausbau liegt im Trend, denn das ist immer preiswerter als ein Anbau,“ meint Oliver Kortendieck, Anwendungstechniker der Dachziegelwerke Nelskamp. Voraussetzung ist eine fachgerecht eingebaute Wärmedämmung und die intakte Eindeckung. Das unbewohnte Dachgeschoss bietet Reserven, die sinnvoll genutzt werden können. Vor allem bei flach geneigten Dächern empfiehlt sich die Dachaufstockung („Aufsattelung“). Hier erhält das Gebäude ein zusätzliches Geschoss und der Bungalow nachträglich ein geneigtes Dach. Dazu wird der Kniestock („Drempel“) – also die Außenwand, auf der die Dachkonstruktion aufliegt – aufgemauert. Durch die zusätzliche Last ist oft eine Verstärkung der Tragwände erforderlich. Das steht jedoch ohnehin in der Baugenehmigung, die vor jeder Aufsattelung eingeholt werden muss. Dach auf Schäden prüfen! Bei steil geneigten Dächern (35 bis 55 Grad) ist der Dachausbau möglich. Auch dieser kann genehmigungspflichtig sein, wenn die Nutzung des Gebäudes verändert wird. Gleichzeitig sollte ein Dachdeckerbetrieb die Eindeckung gründlich prüfen:
Neue Dachsteine Dachsteine gibt es seit mehr als 50 Jahren – die ersten dieser
industriell gefertigten Produkte erfüllen immer noch ihre Funktion.
Heute stehen eine Vielzahl an Modellen und Farben für die Eindeckung
zur Verfügung. Es gibt sogar Dachsteine mit selbstreinigender Oberfläche
(z. B. „Longlife“ von Nelskamp). Auf der porenarmen Mikro-Betonschicht
spült der Regen abgelagerte Schmutzpartikel ganzflächig ab –
Algen und Flechten haben keine Chance mehr.
Rückfragen beantwortet gern pr nord corporate communications Dachziegelwerke Nelskamp GmbH |
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