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Modernisierte Hochhaussiedlung: Wohnquartier mit neuer Qualität

Abriss und Neubau oder bewusster Rück- und Umbau? Vor dieser Frage stand die Neuland Wohnungsgesellschaft vor einigen Jahren bei der Wohnanlage „Burg“ in Wolfsburg-Detmerode. Im Sinne des Nachhaltigkeitsgedankens entschied man sich aus ökonomischen, ökologischen und soziokulturellen Gründen für die Sanierung des Hochhauskomplexes. Statt die vom Leerstand bedrohten Gebäude aus den 60er Jahren abzureißen, wurden sie von mehr als zehn auf vier Stockwerke „rasiert“, die Grundrisse der Wohnungen neu gestaltet und die Gebäude energetisch saniert. Unterschiedliche Fassadensysteme gliedern den großen Baukörper in überschaubare Segmente. Die Gebäude mit ihrer warmen Farbgebung und die komplett neu gestalteten Grünanlagen harmonieren mit dem anliegenden Waldrand.
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Startschuss: Moderne Wohnanlage statt „Bettenburg“

Fünf Jahre wird die umfangreiche Modernisierung der aus 534 Wohneinheiten bestehenden „Burg“ in Wolfsburg dauern. Die Neuland Wohnungsgesellschaft bezog daher die Mieter schon in der Planungsphase ein. Mit Erfolg: Denn zum Bürgerfest kamen rund 1.500 Besucher, um den Baubeginn zu feiern. Das Modernisierungs-Team hatte vorher gemeinsam mit den Mietern passende Ersatzwohnungen ausgewählt. Besonders begeistert waren die Besucher von einem fast 1.000 Quadratmeter großen Plakat. Dieses prangt bis zur Fertigstellung des ersten Bauabschnitts an einer Fassade und zeigt schon heute wie das Wohnen nach Rückbau und Neugestaltung aussehen wird.
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Imagewandel einer „Wohnburg“
Für die Umgestaltung der 60er/70er Jahre Wohnanlage „Burg“ im Wolfsburger Stadtteil Detmerode gab es kaum Vorgaben. Die klassischen Probleme: hohe Leerstandsquote, Gleichförmigkeit der Bebauung, nicht zeitgemäße Wohnungszuschnitte, steigender Anteil älterer Mieter. Das letztlich erfolgreiche Entwurfsgutachten von KSP-Architekten, Braunschweig entschied sich für Rückbau und Umgestaltung der Anlage. „Mit den jetzt geplanten Maßnahmen wird ein grundlegender Imagewandel herbeigeführt“, so Kerstin Mallwitz, Geschäftsführerin der Neuland Wohnungsgesellschaft. Innerhalb von fünf Jahren werden teils mehr als zehngeschossige Gebäude zurückgebaut, energetisch modernisiert und zeitgemäße, den heutigen Bedürfnissen angepasste, Grundrisse entstehen.
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