| StoTherm Wood: Auch zweilagig bis 26 Zentimeter
Vier Fassadendämmsysteme für den Holzbau
Mit Wärmedämm-Verbundsystemen auf Basis von Holz, Polystyrol und Steinwolle und mit einem vorgehängten hinterlüfteten Fassadensystem bietet die Sto AG vier für den Holzbau zugelassene spezifische Lösungen an. Es besteht die Wahl zwischen einem besonders ökologischen Dämmsystem (StoTherm Wood), einem besonders ökonomischen (StoTherm Classic), einem Dämmsystem, das die Anforderungen an den Brandschutz optimal löst (StoTherm Classic L) und einem höchst diffusionsoffenen, vorgehängten hinterlüfteten Fassadensystem (StoVentec).
Die strengen Vorgaben der EnEV gelten im Holzbau genauso wie im übrigen Bauwesen – und deshalb sind auch die meisten Holzgebäude zu dämmen. Das gilt besonders für den Massivholzbau, denn die Wärmeleitfähigkeit der Holzbauteile liegt über der von Dämmstoffen und erreicht daher im Vergleich zum Holzständerbau bei gleicher Wanddicke schlechtere Dämmwerte. Sto bietet vier Systeme, die für jede Bauaufgabe eine passende Lösung liefern.
Holz auf Holz
Das Herzstück von StoTherm Wood ist die Sto-Weichfaserplatte M. Sie besteht aus Holz, ist frei von Lösemitteln, Kohlenwasserstoffen und Formaldehyd. Die Platten weisen eine Wärmeleitfähigkeit von 0,042 beziehungsweise 0,046 W/(m•K) auf und können bis 16 Zentimeter Dämmstärke produziert werden. Die Produktion erfolgt im umweltfreundlichen Trockenverfahren, das Lignin-Ausblutungen vermeidet und 40 Prozent weniger Energie als das Nassverfahren benötigt. Wegen dieser nachhaltigen Eigenschaften trägt das System das natureplus-Zertifikat. Jetzt wurde die Zulassung im Holzbau auf die Verlegung in zwei Lagen bis zu einer Gesamtdämmstärke von 26 Zentimetern erweitert – so ist der Passivhausstandard auch bei Massivholzelementen problemlos zu erreichen. Mit StoTherm Wood können sogar F90-Außenwandkonstruktionen erstellt werden.
Für den Verarbeiter ist das Dämmen mit StoTherm Wood schnell und damit wirtschaftlich:
• Die Platten werden direkt auf das Holz geklammert oder gedübelt, eine zusätzliche äußere Beplankung entfällt.
• Der Zuschnitt erfolgt mit üblichen Schneidegeräten.
• Detaillösungen ermöglichen die sichere Ausführung für fast alle Situationen.
Ein weiteres Plus ist die dazugehörige Angebotsbreite bei Schlussbeschichtungen: Hier stehen mineralische oder siliconharzgebundene Putze zur Verfügung, woraus sich ein sehr breiter gestalterischer Spielraum für Farben und Oberflächenstrukturen ergibt. Der Putzaufbau entspricht prinzipiell vergleichbaren Sto-Dämmsystemen.
Ökonomisch und schlagfest
Seit fast 50 Jahren bewährt sich StoTherm Classic als zuverlässiges, dauerhaftes Dämmsystem mit Polystyrolkern. Der „Klassiker“ erreicht den besten Dämmwert der drei Systeme (bis WLG 032) und erlaubt daher besonders schlanke Konstruktionen. Mit einer bis zu zehnfach besseren Schlagfestigkeit als vergleichbare mineralische Konstruktionen eignet sich das organische System vor allem für stoßgefährdete Zonen.
Optimaler Brandschutz
StoTherm Classic L unterscheidet sich von StoTherm Classic lediglich im Dämmstoff. An Stelle von Polystyrol kommt hier die nichtbrennbare Steinwollelamelle zum Einsatz. Dadurch werden die Brandeigenschaften des Gesamtbauteils wesentlich verbessert. StoTherm Classic L eignet sich besonders für den mehrgeschossigen Holzbau, wo lediglich nichtbrennbare und nicht brennend abtropfende Dämmstoffe verwendet werden dürfen.
Absolut diffusionsoffen
Weil die StoVentec-Fassade dem ausdiffundierenden Wasserdampf so gut wie keinen Widerstand entgegensetzt, bietet sich dieses „offene System“ besonders für die Sanierung älterer Häuser in Holzbauweise an. Nicht selten weisen Gebäude mit einer innenliegenden Dampfbremse Mängel auf, so dass der Einsatz eines WDV-Systems nicht möglich ist. Solche Gebäude können mit StoVentec sicher saniert werden.
Beim Freiburger Mehrfamiliengebäude in Massivholzbauweise des Bahlinger Architekturbüros Frey kam das hochdämmende WDVS StoTherm Classic zum Einsatz.
Foto: Sto AG
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StoTherm Wood verfügt über eine Europäische Technische Zulassung. Sie gilt für den Einsatz im Holz- und im Massivbau und jetzt auch doppellagig auf Massivholzelementen.
Foto: Sto AG
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