Jan 242012
 

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Dach + Holz: Dämmen mit StoTherm Classic L

Im Holzbau hoch hinaus

Ein Dämmstoff mit F90-Prüfzeugnis (StoTherm Classic L) ermöglicht jetzt viergeschossige Wohnbauten in Holzbauweise. Der hohe Brandschutz resultiert aus dem Einsatz von Mineralwolle als Dämmstoff.

Wer mit Holz baut, erreicht eine gute Ökobilanz und hat viel Spiel bei der Gestaltung. Lange Zeit war bei sieben Metern Gebäudehöhe eine Grenze gesetzt – der Brandschutz ließ nicht mehr zu. Mit StoTherm Classic L geht es nun höher hinaus.

Seit Einführung der Gebäudeklasse 4 der MBO können Holzbauten nun bis zu 13 Meter Höhe erbaut werden – wenn sie spezielle Anforderungen an den Brandschutz erfüllen. Tragende und aussteifende Bauteile aus Holz müssen 60 Minuten Feuerwiderstand (F60) erfüllen. Des weiteren benötigen Holzbauteile eine Brandschutzbekleidung, die der Kapselklasse K60 entspricht und im Tragwerk dürfen ausschließlich nicht brennbare Dämmstoffe eingesetzt werden. Diesen Anforderungen wird StoTherm Classic L aufgrund der nichtbrennbaren Mineralwolle-Lamellen gerecht. Entsprechend des allgemeinen bauaufsichtlichen Prüfzeugnisses (P-3614/ 3075-MPA BS) erreicht dieses Dämmsystem die Feuerwiderstandsklasse F90-B auf Holzständerwänden. StoTherm Classic L eignet sich besonders für den mehrgeschossigen Holzbau, wo lediglich nicht brennbare und nicht brennend abtropfende Dämmstoffe gefordert werden.


 

Mit dem Dämmsystem StoTherm Classic L sind auch viergeschossige Gebäude in Holzbauweise kein Problem mehr.

Foto: Maximilian Meisse, Berlin / Sto AG

 

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Jan 232012
 

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StoTherm Wood: Auch zweilagig bis 26 Zentimeter

Vier Fassadendämmsysteme für den Holzbau

Mit Wärmedämm-Verbundsystemen auf Basis von Holz, Polystyrol und Steinwolle und mit einem vorgehängten hinterlüfteten Fassadensystem bietet die Sto AG vier für den Holzbau zugelassene spezifische Lösungen an. Es besteht die Wahl zwischen einem besonders ökologischen Dämmsystem (StoTherm Wood), einem besonders ökonomischen (StoTherm Classic), einem Dämmsystem, das die Anforderungen an den Brandschutz optimal löst (StoTherm Classic L) und einem höchst diffusionsoffenen, vorgehängten hinterlüfteten Fassadensystem (StoVentec).

Die strengen Vorgaben der EnEV gelten im Holzbau genauso wie im übrigen Bauwesen – und deshalb sind auch die meisten Holzgebäude zu dämmen. Das gilt besonders für den Massivholzbau, denn die Wärmeleitfähigkeit der Holzbauteile liegt über der von Dämmstoffen und erreicht daher im Vergleich zum Holzständerbau bei gleicher Wanddicke schlechtere Dämmwerte. Sto bietet vier Systeme, die für jede Bauaufgabe eine passende Lösung liefern.

Holz auf Holz

Das Herzstück von StoTherm Wood ist die Sto-Weichfaserplatte M. Sie besteht aus Holz, ist frei von Lösemitteln, Kohlenwasserstoffen und Formaldehyd. Die Platten weisen eine Wärmeleitfähigkeit von 0,042 beziehungsweise 0,046 W/(m•K) auf und können bis 16 Zentimeter Dämmstärke produziert werden. Die Produktion erfolgt im umweltfreundlichen Trockenverfahren, das Lignin-Ausblutungen vermeidet und 40 Prozent weniger Energie als das Nassverfahren benötigt. Wegen dieser nachhaltigen Eigenschaften trägt das System das natureplus-Zertifikat. Jetzt wurde die Zulassung im Holzbau auf die Verlegung in zwei Lagen bis zu einer Gesamtdämmstärke von 26 Zentimetern erweitert – so ist der Passivhausstandard auch bei Massivholzelementen problemlos zu erreichen. Mit StoTherm Wood können sogar F90-Außenwandkonstruktionen erstellt werden.

Für den Verarbeiter ist das Dämmen mit StoTherm Wood schnell und damit wirtschaftlich:
•    Die Platten werden direkt auf das Holz geklammert oder gedübelt, eine zusätzliche äußere Beplankung entfällt.
•    Der Zuschnitt erfolgt mit üblichen Schneidegeräten.
•    Detaillösungen ermöglichen die sichere Ausführung für fast alle Situationen.

Ein weiteres Plus ist die dazugehörige Angebotsbreite bei Schlussbeschichtungen: Hier stehen mineralische oder siliconharzgebundene Putze zur Verfügung, woraus sich ein sehr breiter gestalterischer Spielraum für Farben und Oberflächenstrukturen ergibt. Der Putzaufbau entspricht prinzipiell vergleichbaren Sto-Dämmsystemen.

Ökonomisch und schlagfest

Seit fast 50 Jahren bewährt sich StoTherm Classic als zuverlässiges, dauerhaftes Dämmsystem mit Polystyrolkern. Der „Klassiker“ erreicht den besten Dämmwert der drei Systeme (bis WLG 032) und erlaubt daher besonders schlanke Konstruktionen. Mit einer bis zu zehnfach besseren Schlagfestigkeit als vergleichbare mineralische Konstruktionen eignet sich das organische System vor allem für stoßgefährdete Zonen.

Optimaler Brandschutz

StoTherm Classic L unterscheidet sich von StoTherm Classic lediglich im Dämmstoff. An Stelle von Polystyrol kommt hier die nichtbrennbare Steinwollelamelle zum Einsatz. Dadurch werden die Brandeigenschaften des Gesamtbauteils wesentlich verbessert. StoTherm Classic L eignet sich besonders für den mehrgeschossigen Holzbau, wo lediglich nichtbrennbare und nicht brennend abtropfende Dämmstoffe verwendet werden dürfen.

Absolut diffusionsoffen

Weil die StoVentec-Fassade dem ausdiffundierenden Wasserdampf so gut wie keinen Widerstand entgegensetzt, bietet sich dieses „offene System“ besonders für die Sanierung älterer Häuser in Holzbauweise an. Nicht selten weisen Gebäude mit einer innenliegenden Dampfbremse Mängel auf, so dass der Einsatz eines WDV-Systems nicht möglich ist. Solche Gebäude können mit StoVentec sicher saniert werden.

 


 

Beim Freiburger Mehrfamiliengebäude in Massivholzbauweise des Bahlinger Architekturbüros Frey kam das hochdämmende WDVS StoTherm Classic zum Einsatz.

Foto: Sto AG

 

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StoTherm Wood verfügt über eine Europäische Technische Zulassung. Sie gilt für den Einsatz im Holz- und im Massivbau und jetzt auch doppellagig auf Massivholzelementen.

Foto: Sto AG

 

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Jan 232012
 

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Glas- und Steinoberflächen im HolzbauElegante Optik

Vorgehängte hinterlüftete Fassadensysteme (VHF) wie StoVentec erlauben auch im Holzbau eine breite Oberflächenvielfalt. Putz-Oberflächen – ohne Begrenzung des Hellbezugswerts – bewähren sich seit langem. Nun bietet Sto auch die Option, Holzbauten mit einer Glas-, Keramik- oder Steinfassade zu bekleiden, und mit Photovoltaik-Paneelen lässt sich sogar Strom erzeugen. Allen Varianten gemein ist die einfache und wirtschaftliche Montage.

Verspiegeltes, mattes und buntes Glas, Natur-, Sand- und Kalkstein oder Strom erzeugende Solar-Elemente – durch VHF-Systeme erweitert sich die Oberflächenvielfalt auch im Holzbau immens. Sto bietet ein universell einsetzbares System (StoVentec) mit einer Trägerplatte aus Blähglasgranulat. Der Rohstoff stammt zu 96 Prozent aus Recyclingglas und ist besonders leicht – die Platte wiegt nur sechs Kilogramm pro Quadratmeter. Als System gehört die bauaufsichtlich zugelassene Fassadenkonstruktion zur Brandschutzklasse B1.

Zu den neuen Systemvarianten, die jetzt auf der DACH + HOLZ gezeigt werden, gehören werkseitig vormontierte Paneele: Auf das Grundmodul (die Blähglas-Platte) wird die stilprägende Außenschicht aufgebracht.

• Mit StoVentec Glass entsteht eine fugenbetonte Paneelfassade, bei der eine Vielzahl an Farbtönen möglich ist. Das System ist bauaufsichtlich auch als Überkopf-Verglasung zugelassen.

StoVentec Photovoltaic eignet sich vor allem für Südseiten und lässt sich problemlos mit anderen Oberflächen-Systemen kombinieren. Wie der Name schon sagt, ist diese Variante ein kleines Kraftwerk an der Fassade, das einem energieeffizienten Baukörper ein hohes Maß an Autarkie verleiht.

StoVentec Stone Massive kommt ohne Trägerplatte aus und steht in 21 Basisvarianten zur Verfügung: Sand- oder Kalkstein und andere Natursteine können individuell poliert, geschliffen, gestrahlt oder gebürstet werden. Damit entstehen extrem strapazierfähige Fassaden, die aufgrund des Unikat-Charakters eines jeden Steins dem ganzen Haus Einzigartigkeit verleihen.

Die Montage aller Paneele erfolgt schnell und unkompliziert, sie werden mit ihren rückseitig montierten Plattentragprofilen einfach in die Alu-Agraffen an der Unterkonstruktion eingehängt, unabhängig von der Witterung. Diese Befestigung ist von außen nicht sichtbar und führt daher zu einem ungestörten, fugenbetonten Fassadenbild.

Putzfassade – auch in schwarz

Wird die Blähglasgranulat-Platte von StoVentec klassisch als Putzträgerplatte eingesetzt, kann die Platte alternativ zur Montage mit den Agraffenprofilen auch direkt auf die Traglattung geklammert werden. Für den Zuschnitt der Platten reichen Cuttermesser oder Fuchsschwanz. Armierung und Auftrag des Oberputzes (Stolit, StoSilco oder StoLotusan) erfolgen dann auf der Baustelle. Es entsteht eine klassische fugenlose Putzfassade – mit allen Vorteilen eines vorgehängten hinterlüfteten Systems; wie beispielsweise einem verbesserten Schalldämmmaß um bis zu 10 dB.


 

Systemschnitte: Das vorgehängte hinterlüftete Fassadendämmsystem StoVentec bringt neue Oberflächen für den Holzbau – zum Beispiel Glas oder Naturstein.

Foto: Sto AG

 

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Systemschnitte: Das vorgehängte hinterlüftete Fassadendämmsystem StoVentec bringt neue Oberflächen für den Holzbau – zum Beispiel Glas oder Naturstein.

Foto: Sto AG

 

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Attraktive Optik, attraktive Energiebilanz: StoVentec Photovoltaic liefert kostenlosen Strom von der Sonne und fügt sich architektonisch harmonisch in moderne Bauwerke ein.

Foto: SchwörerHaus / Sto AG

 

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