Apr 272012
 

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Interpane Glas Industrie AGFunktions-Isolierglas: langlebig und zuverlässig

Von Karl Häuser und Rainer W. Schmid

Bei vielen Waren, die heute angeboten werden, drängt sich der Eindruck auf, dass sie bereits mit einer geplanten Obsoleszenz entwickelt wurden. Kaum ist die Gewährleistung überschritten, treten, insbesondere bei technischen Artikeln, häufig erste Mängel auf. Diese sind unter wirtschaftlichen Gesichtspunkten oft kaum zu beheben und eine Neuanschaffung wird notwendig. Wahrheit oder Mythos? Wir können es schlecht beurteilen. Sicher ist jedoch: Aus Nachhaltigkeits- und Umweltschutzaspekten ist diese Kurzzeit-Produktgestaltung alles andere als sinnvoll. Wie sieht es aber in unserem Geschäft, bei hochwertigen Funktions-Isoliergläsern aus? Wie lange „funktioniert“ eine moderne Verglasungseinheit optisch und hinsichtlich ihrer technischen Performance? Eine Studie an ausgewählten Isolierglaseinheiten, die von der Interpane Entwicklungs- und Beratungsgesellschaft erstellt wurde, gibt jetzt Aufschluss – und dürfte für positive Überraschung sorgen.

Langzeitstudien an Isoliergläsern sind nicht leicht zu realisieren. Nur schwer lässt sich nach 20 oder mehr Jahren der Aufenthaltsort gelieferter Isolierverglasungen feststellen. Noch schwerer ist es, die Scheiben zu Laboruntersuchungen zurück zu bekommen, denn wer trennt sich schon für einige Tage von seiner (funktionsfähigen) Verglasung. Da kam es zupass, dass Interpane, als leistungsfähiger Produzent moderner Glascoater, eine Vakuum-Beschichtungsanlage zur Herstellung elektrochrom dimmbarer Verglasungen an das Unternehmen EControl-Glas (Plauen) geliefert hat. Nach dem Anlaufen der Produktion wurde vereinbarungsgemäß eine Fassade des Interpane Verwaltungsgebäudes in Lauenförde mit EControl gestaltet. Diese elektrochrome Verglasung funktioniert zur kompletten Zufriedenheit der Anwender und Nutzer.

„Alte“ Isolierglaselemente

Was aber tun mit den ausgebauten Isolierglasscheiben? Es handelt sich um Sonnenschutzisoliergläser Typ ipasol neutral R 51/43 aus dem dritten Quartal 1987, also Gläser, die bereits rund 25 Jahre eingebaut waren (und schon längst nicht mehr Teil der Produktpalette sind). Diese Isolierglaseinheiten wurden, wie damals üblich, mittels Füllstutzen über Bohrungen mit Argon-Gas befüllt und anschließend mit Popnieten verschlossen. Die Abstandhalter waren damals noch nicht gebogen, sondern mit Metalleckwinkel gesteckt. Eingebaut waren die Scheiben in Holzfenster mit dichtstofffreiem Falzraum ohne Belüftung. Die Klotzung erfolgte mit Kunststoffklötzen.

Ziel der Untersuchungen: Beurteilung der
Funktionsfähigkeit (Dichtheit) des Randverbundes

An allen 28 ausgebauten Isolierglaseinheiten wurden folgende Faktoren untersucht:

a) Visuelle Beurteilung des Randverbundes

Auffälligkeiten am Primär- und Sekundärdichtstoff, wie z. B. farbliche Veränderungen, Dichtstoffablösungen vom Glas wurden nicht festgestellt.

b) Gasfüllgrad

Folgende Argon-Gasfüllgrade wurden gemessen:

Gasfüllgrad Anzahl Verteilung
≥ 95 % bis 100 % 5 18 %
≥ 90 % bis < 95 % 19 68 %
≥ 85 % bis < 90 % 0 0 %
≥ 80 % bis < 85 % 3 11 %
0% 1 3 %

Die gemessenen Gasfüllgrade zeigen:

Die Scheiben wurden korrekt gefüllt (Ausnahme eine Scheibe mit null Prozent). Das zweistufige Randverbundsystem Polysulfid und Polyisobutylen (selbst mit gesteckten Ecken) war über einen Zeitraum von 24 Jahren dicht. Eine Erhöhung des Ug-Wertes durch Gasverluste trat nicht auf.

c) Trocknungsmittelfüllmenge und Wasserbeladung des Trockenmittels

Bei den Isolierglasscheiben waren jeweils ein kurzer und ein langer Abstandhalterschenkel mit Trocknungsmittel gefüllt. Über alle Isoliergläser gemittelt lag die Füllmenge bei circa 14 g/m.

Wasserbeladung des Trocknungsmittels:

Wasserbeladung des Trocknungsmittels Anzahl Verteilung
13 %* 1 4 %
≥ 7,5 % bis < 10 % 4 14 %
≥ 5,0 % bis < 7,5 % 21 75 %
≥ 3,8 % bis < 5 % 2 7 %

* Füllmenge nur 7 g/m

Da die maximale Wasseraufnahmekapazität des Trocknungsmittels bei circa 18 Prozent liegt und eine Vorbeladung zum Zeitpunkt der Isolierglasproduktion von etwa zwei Prozent in der gemessenen Wasserbeladung zu berücksichtigen ist, könnte für diese Isoliergläser eine Lebenserwartung von 50 bis 75 Jahren prognostiziert werden.

d) Dichtstoffüberdeckung

Im Mittel lag die Sekundärdichtstoffüberdeckung über dem Abstandhalterrücken bei circa vier Millimeter.

Zusammenfassung

Die Initiative „kostengünstig qualitätsbewusst Bauen“ des Institutes für Erhaltung und Modernisierung von Bauwerken e. V. an der TU Berlin gibt in Zusammenarbeit mit dem Bundesministerium für Verkehr-, Bau- und Stadtentwicklung sowie dem Bundesamt für Bauwesen und Raumordnung eine Broschüre heraus, deren wesentlicher Inhalt die Beurteilung der Lebensdauer von Bauteilen und Bauteilschichten ist.

Im Rahmen dieser Ausarbeitung wird für Mehrscheibenisolierglas eine mittlere Lebenserwartung von 25 Jahren angegeben. Die nun bei Interpane vorgenommene – zugegebenermaßen nur stichpunktartige – Untersuchung zeigt, dass bei qualitativ hochwertigen Isolierglasmarkenprodukten, die nach Vorgaben der RAL-Güte- und Prüfbestimmungen gefertigt sind, sogar die zwei- bis dreifache Lebensdauer erzielt werden kann – ohne Verlust der funktionellen Eigenschaften der Verglasung.

Ein Qualitätsbeweis für Isolierglasprodukte aus dem Hause Interpane und ein Statement für gewerbliche und private Bauherren, Fenster und Fassadenhersteller, Planer und Bauausführende.


 

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Tel.: 05 31 / 7 01 01-0 / Fax: -50

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Apr 232012
 

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ADAC-Zentrale, MünchenEye-Catcher in Münchens Skyline

Hochhaus und Flachbau des ADAC: Gelungenes Ensemble / 12.000 Quadratmeter Glas im Stahlkorsett

Den Ausdruck „gelber Engel“ kennt jedes Kind und ein Großteil der rund 17 Millionen Mitglieder hat schon einmal die Pannenhilfe des Unternehmens genutzt: Die Rede ist von Europas größtem Automobilclub, dem ADAC. Bis dato führte er mehr als 2.400 Mitarbeiter an sechs Münchener Standorten. Seit kurzem ist die neue Zentrale in Münchens Westen in Betrieb, die alle Mitarbeiter unter einem Dach zusammenführt. Der beeindruckende Komplex besteht aus einem fünfstöckigen geschwungenen Sockelbau, aus dem ein 18 Stockwerke hoher Büroturm aus Glas und Stahl aufragt – ein vielfarbig schillernder Blickfang in Münchens Skyline. In Fassade und Glasdach sorgen ipasol Sonnenschutzglas und iplus E Wärmedämmglas von Interpane für Tageslicht durchflutete Räume, exzellenten Schutz vor sommerlicher Überhitzung und effektive Wärmedämmung.

Auf einer Bruttogeschossfläche von 129.500 Quadratmetern arbeiten die Mitarbeiter aller Unternehmensbereiche – Versicherungen, Finanzdienste, Autovermietung, Reisen und Handy-Angebote – in einem von architektonischer Offenheit geprägten Ambiente. In den oberen beiden Stockwerken Präsidium und Geschäftsführung, darunter Großraum- und Einzelbüros und große Besprechungsräume im jeweiligen Kern jedes Stockwerks, bis hinunter zum Erdgeschoss. Dort finden die Mitarbeiter eine Cafeteria, ein hausinternes Casino, Räume für Schulungen, die Großdruckerei, die Küche, einen Lettershop und die Packerei.

Lichtdurchflutetes Foyer

Ein zentrales Foyer dient als repräsentative Lobby und ist gleichzeitig die zentrale Verteilstelle für alle Mitarbeiter, die von hier aus über Rolltreppen und Lifte die Büros des fünfstöckigen Flachbaus und die darüber liegenden 18 Hochhausetagen erreichen. Wer hier eintritt, fühlt sich gegebenenfalls wie in einem gigantischen Bahnhof, denn die alles überspannende gläserne Dachkonstruktion flutet jeden Winkel mit Tageslicht und erlaubt den Ausblick auf die Fassade des mehr als 92 Meter hohen Büroturms. Dieser kragt wagemutig acht Meter weit über den Flachbau hinaus – in Richtung der angrenzenden Bahnlinien. Damit sich das Foyer trotz hohem Glasanteil nicht aufheizt, kommt hier ipasol platin 25/15 Sonnenschutzglas von Interpane zum Einsatz. Es verfügt über einen g-Wert von 15 Prozent – und gewährleistet damit einen wirksamen Schutz vor aufheizender Sonnenstrahlung. Dies reduziert den Klimatisierungsaufwand erheblich. Die Tageslichttransmission liegt mit TV = 25 Prozent ebenfalls niedrig, um bei hoch stehender Sonne Blendeffekte zu vermindern. Der Isolierglasaufbau im Dach besteht wegen der hohen Sicherheitsanforderungen außen aus Einscheibensicherheitsglas mit Heat-Soak-Test (ESG-H) und innen aus Verbundsicherheitsglas (VSG). Teilweise ist die Außenscheibe zusätzlich mit einem Siebdruck versehen.

In den drei Untergeschossen des Komplexes liegen die vor den Augen der Öffentlichkeit verborgenen 40 Prozent der Gebäudefläche – mit Tiefgarage, zwei topmodernen Rechenzentren, Technik und Logistik sowie einem Lieferhof, in dem sogar Sattelschlepper Platz haben.

Fassaden: Sonnen- und Wärmeschutz

Für die Fassaden des Sockelbaus und des Hochhauses bestand der Anspruch, viel Tageslicht ins Gebäude zu lassen, bei gutem Wärme- und Sonnenschutz. Die Entwurfsarchitekten von Sauerbruch Hutton (Berlin) konzipierten eine Verbundfensterfassade mit raumseitiger Isolierverglasung. Außen ist der Isolierverglasung eine durch Siebdrucktechnik veredelte Einfachverglasung vorgelagert, so dass eine permanente Hinterlüftung stattfindet. Die Öffnungsflügel der Fenster können manuell bedient werden – eine vorgelagerte Volumenstromregelanlage begrenzt jedoch die Zuluftmenge. Farbige Profile und teilflächiger Siebdruck auf der Verglasung lassen das Gebäude in 22 verschiedenen Farbtönen schillern. Die Isolierverglasung sorgt für optimales Raumklima, denn es kommt ipasol neutral 70/39 Sonnenschutz- und iplus E Wärmedämmglas von Interpane zum Einsatz. ipasol neutral erfüllt sowohl ästhetisch als auch funktional hohe Ansprüche: Neutrale Durchsicht, viel Tageslicht und hoher Sonnenschutz. Das Sonnenschutzglas gewährleistet eine besonders hohe Tageslichttransmission von TV = 70 Prozent, bei einem g-Wert von 39 Prozent. An kalten Tagen sorgt der Ug-Wert von 1,1 W/(m²K) (nach EN 673) für effektive Wärmedämmung. Der Energiebedarf für Heizung, Kühlung und Kunstlicht wird somit minimiert – das senkt die Betriebskosten und schont die Umwelt.


Bautafel

Neue ADAC Zentrale, München

Objektadresse: Hansastraße 19-23, 80686 München

Bauherr: ADAC e.V.

Entwurfsarchitekt: Sauerbruch Hutton Architekten, Berlin

Tragwerksplanung: Werner Sobek, Stuttgart

Fassadenbauer: Josef Gartner GmbH, EG-Fassade: Korsche

Siebdruck Dachverglasung: SGT, Oelsnitz

Siebdruck Fassadenverglasung: BGT, Bretten

Glasprodukte: ipasol neutral 70/39, ipasol platin 25/15, iplus E

Glasveredler: Interpane Plattling


 

Der Sockelbau der neuen ADAC Zentrale überzeugt durch geschwungene Formen und beherbergt unter anderem die gewaltige Lobby, von der aus die Mitarbeiter verteilt werden.Foto: Stefan Liebl, Dillingen

 

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ipasol platin 25/15 Sonnenschutzglas im großflächigen Dach des Sockelbaus gewährleistet besonders hohen Sonnenschutz.Foto: Stefan Liebl, Dillingen

 

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ipasol neutral 70/39 Sonnenschutzglas schützt vor dem Aufheizen der Räume, dämmt bei niedrigen Temperaturen und lässt besonders viel Tageslicht hinein.Foto: Stefan Liebl, Dillingen

 

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Weitere Abbildungen unter www.interpane.com.


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Mrz 282012
 

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Neue Broschüre: ipador-Ganzglastüren

Glastüren fürs individuelle Ambiente

Mit der ipador-Produktfamilie bietet Interpane ein breites Spektrum von Glastüren für die Objektarchitektur und das Wohnen mit Ambiente. Die neu aufgelegte Broschüre, „ipador – Türen mit der ganz persönlichen Note“, zeigt die technische und gestalterische Vielfalt: Partielle oder flächige hochreflektierende Beschichtungen, klassischer Rillenschliff und fantasievolle Applikationen, keramischer Sieb- oder hochauflösender Digitaldruck, sandgestrahltes Schwarzglas mit Samt-Haptik und vieles mehr. Das 8-seitige Druckwerk im DIN A4-Format kann unter www.interpane.com angefordert oder als PDF-Download bezogen werden. Glastüren sorgen in Räumen für mehr Licht und gliedern diese, ohne sie optisch zu trennen. Alle Designs entstammen der Feder der hausinternen Grafiker und werden der Türgröße angepasst – egal ob Standard oder nach Sondermaß.


 

In der neuen ipador-Broschüre gibt Interpane einen Einblick in das moderne Ganzglastüren-Programm.

Foto: Interpane

 

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Mrz 012012
 

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Preis-Leistungs-Tipp: iplus sun

Klimaglas für alle großen Fensterflächen

Überhitzungsschutz für den privaten Wohnungsbau

Lichtdurchflutete Eingangsbereiche, Wintergärten, raumhohe Terrassenfenster, Glasdächer: Großflächige Verglasungen bringen viel Tageslicht ins Haus. Freude an der „Lichtoase“ hat jedoch nur, wer den Innenraum, insbesondere bei Südorientierung, vor sommerlicher Überhitzung schützt. Während High-End Sonnenschutzglas vor allem im professionellen Objektbau eingesetzt wird, bietet so genanntes Klimaglas ein exzellentes Preis-Leistungsverhältnis, speziell für den privaten Wohnungsbau. iplus sun von Interpane leistet effektiven Sonnenschutz für ganzjährig angenehme Temperaturen, lässt viel Tageslicht in den Raum, besitzt eine hohe Farbneutralität und schützt an kalten Tagen vor Heizwärmeverlusten.

Das Klimaglas bietet mit einem Gesamtenergiedurchlassgrad (g-Wert) von 43 Prozent guten Schutz vor der Sommersonne und lässt trotzdem viel Tageslicht (71 Prozent) in den Raum. Zudem ist es besonders farbneutral (Ra,D = 96) und erlaubt deshalb eine farblich unverfälschte Durchsicht. An kalten Tagen schützt es mit einem Wärmedämmwert von 1,1 W/(m²K) (im Zweifach-Aufbau) effektiv vor dem Auskühlen.

Klimaglas erreicht diese Effektivität durch eine selektiv-transparente Beschichtung. Diese Schicht auf der Innenseite der Außenscheibe lässt die Sonnenstrahlung im sichtbaren Bereich hindurch, während der langwellige Wärmeanteil des Sonnenlichts reflektiert und so die sommerliche Raumaufheizung verringert wird. Fazit: Im Winter bleibt die Wärme innen, im Sommer außen.

Weitere Informationen im Internet unter www.interpane.com.


 

iplus sun von Interpane bietet Sonnenschutz für ganzjährig angenehme Temperaturen, viel Tageslicht, hohe Farbneutralität und effektive Wärmedämmung.Foto: Interpane 

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Feb 232012
 

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One World Trade Center, New York

Neues Gesicht für Ground Zero

20 Stockwerke hoch: Beschichtetes Glas aus Platting

New Yorks Skyline wird „repariert“: Für rund 3,8 Milliarden US-Dollar entsteht auf dem wohl emotional bedeutendsten Platz Amerikas, dem Ground Zero, das 541,3 Meter hohe „One World Trade Center“. Der so genannte „Signature Tower“ wird der Hauptturm des neuen amerikanischen Wahrzeichens. Durch die hohen Sicherheitsauflagen, die New York für den Bau durchgesetzt hat, fallen einige Details des Wolkenkratzers ungewöhnlich aus: So beispielsweise der 20 Stockwerke hohe fensterlose Stahlbeton-Gebäudesockel. In ihm die fünf Stockwerke hohe Lobby, die die Solidität eines Atombunkers erfüllen wird. Damit trotzdem eine grandiose Optik entsteht, wird dieser Teil des neuen „WTC“ mit insgesamt 4.250 Glasschwertern von Interpane bestückt, die, am Podium montiert, in den New Yorker Himmel ragen und die Optik eines Kristalls erzeugen.

Mehr als zehn Jahre nach den katastrophalen Anschlägen auf die ehemaligen Doppeltürme steht der erste und wahrscheinlich wichtigste Turm des neuen „World Trade Centers“ etwa ein Jahr vor seiner Fertigstellung. 2006 rollten die ersten Bagger an und noch immer schweben Stahlträger an gigantischen Kränen durch die Luft. David Childs, Seniorpartner von Skidmore, Owings & Merrill, löste Daniel Liebeskind als Chefarchitekt von Ground Zero ab und erbaut seitdem das höchste Gebäude Nordamerikas: 1.776 Fuß wird es vom Sockel bis zur Spitze messen – ein Verweis auf die im Jahre 1776 unterzeichnete Unabhängigkeitserklärung der Vereinigen Staaten Amerikas – und auf seinen 104 Stockwerken fast 250.000 m2 Nutzfläche bieten. Die voraussichtliche Aufteilung: In den ersten 20 Stockwerken der massive Gebäudesockel mit Lobby, in den Stockwerken 21 bis 63 Büros, darüber die so genannte „Skylobby“. In den Stockwerken 65 bis 94 erneut Büros, darüber 5 Stockwerke voller Gebäudetechnik, dann zwei Aussichtsetagen, darüber ein gigantisches Restaurant, gefolgt von weiteren Aussichtsetagen, Technik- und Telekommunikationsgeschossen. Zuletzt, als krönender Abschluss auf dem Dach, eine 124 Meter empor ragende Gebäudespitze.

Hohe Sicherheitsanforderungen und grandiose Optik

Die hohen Sicherheitsauflagen erklären die inzwischen immens angewachsenen Baukosten von 3,8 Milliarden US-Dollar: Zusätzliche Aufzugspaare (insgesamt 71) und Treppenhäuser, eine Außenfassade aus massivem Spezialglas mit korrosionsbeständigem Edelstahlkorsett, Aufzüge und Versorgungsschächte die durch 90 Zentimeter dicke Betonwände geschützt werden. Und der 20 Stockwerke hohe Stahlbeton-Gebäudesockel, der eine Lobby umgibt, die auch als hochmoderner Atombunker dienen kann.

Dieser fensterlose Teil des Wolkenkratzers sollte den ursprünglichen Plänen nach mit einer Art „holografischem Glas“ verkleidet werden, was sich jedoch als unpraktikabel erwies. Stattdessen werden hier in Kürze 4.250 „Glasschwerter“ aus der Produktion des deutschen Glasspezialisten Interpane montiert. Die rund vier Meter langen Schwerter bestehen aus speziellem Verbundsicherheitsglas mit drei 10 mm dicken ipawhite Weißglasscheiben und jeweils einer ipasol bright Beschichtung sowie Sentryglas-Zwischenlagen. Eine zusätzliche Ätzung sorgt für exklusive Lichteffekte. Egal aus welcher Richtung das Gebäude später einmal betrachtet wird, werden die unteren 20 Stockwerke wie ein gigantischer Korpus aus glitzerndem Kristall wirken. Wer New York ab dem Spätsommer 2012 besucht, kann die Montage der Glasschwerter von Interpane live verfolgen.

Weitere technische Informationen erhalten Interessierte auch im Internet unter www.interpane.com.


 

Bautafel

One World Trade Center, New York
Objektadresse: WTC Tower 1, New York
Bauherr: Port Authority of New York and New Jersey
Architekt: Skidmore, Owings & Merrill
Fassadenbauer Permasteelisa North America
Glasprodukte: Dekorative Glasschwerter (ipawhite Weißglas mit Sentryglaszwischenlagen und ipasol bright Beschichtung)
Glaslieferant / Glasbeschichter: Interpane Plattling

 


 

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Marc Everling

Tel.: 05 31 / 7 01 01-0 / Fax: -50

E-Mail: m.everling@pr-nord.de

Interpane Glas Industrie AG

Rainer W. Schmid

Tel.: 0 52 73 / 809-221 / Fax: -238

E-Mail: pr@interpane.com