Jan 312013
 

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AGC Interpane: Gemeinsam auf der ZOW 2013, Halle 20 / Stand A68

Edle Glas-Produkte für innovative Innenarchitektur und Möbeldesign

Gewachsene Produktpalette gestalteter Verglasungen

Zur Möbelzuliefermesse ZOW (Bad Salzuflen) präsentiert AGC Interpane vom 18. bis 21. Februar 2013 das gemeinsame, stark gewachsene Designglas-Programm. Für den Möbelbau und die Raumgestaltung werden sowohl ein breites Angebot an Dekorgläsern als auch alle technischen Möglichkeiten des Glasdesigns genutzt: Digitaldruck auf großformatigen Glaselementen (ipadecor), edles klares oder farbiges satiniertes Glas (Matelux), hochglänzende oder satinierte lackierte Lacobel und Matelac Gläser, filigrane chrombasierte Teilbeschichtungen (ipachrome Design), durchgefärbtes Basisglas und vieles mehr. Durch die seit Juli 2012 bestehende Allianz verfügen beide Unternehmen über eine sich ergänzende, erweiterte Produktpalette.

Innenarchitekten und Möbeldesigner setzen heute auf Produktinnovationen, die intelligente Werkstoffe mit neuen Designs und Funktionalitäten verknüpfen. Der Trend, Farbe und Glas zu vereinen und gestaltete Gläser bei der Innenraumplanung einzusetzen, ist stärker denn je, denn das Material lässt sich mit seiner homogenen und brillanten Oberfläche, egal ob opak oder transparent, perfekt im Möbelbau einsetzen. Ablagen, Badmöbel, Duschwände, Treppen, Küchenfronten, Türen bis hin zu kompletten Wandsystemen im Innenbereich werden immer häufiger kunstvoll gestaltet. AGC Interpane präsentiert auf dem Messestand einen breit gefächerten Einblick: keramische Digitaldrucke, säuremattierte und lackierte Gläser mit breiter Farbauswahl, ipador Glastüren, einen Schreibtisch mit einer Platte aus beheizbarem Glas, Sandstrahlungen, Fotolaminate, Verbundglas-Lösungen (Sicherheit und Design), schaltbares Glas und vieles mehr. Brandneu ist die Oltreluce Ornamentglas-Kollektion, entworfen vom italienischen Designer Michele de Lucchi.

Weitere Informationen erhalten Interessierte im Internet unter www.yourglass.com und www.interpane.com.

 


 

Lacobel Blue Petrol als Schranktür, ©AGC Glass Europe.Foto: AGC Glass Europe 

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ipachrome design, Bibliothek in Stockholm.Foto: Interpane 

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AGC Glass Europe

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Rainer W. Schmid

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Dez 032012
 

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EControl-Glas auf der BAU 2013: Halle C2/504

Mehr Tageslicht mit ECONTROL 55/12

Dimmbares Glas: internationale Nachfrage nach besonderen Verglasungs-Lösungen steigt

Gutes noch besser: Auf der BAU 2013 in München präsentiert EControl-Glas (Plauen) die neue Generation ihres dimmbaren Sonnenschutzglases: ECONTROL 55/12. Die Tageslichttransmission im hell geschalteten Zustand wurde auf 55 Prozent erhöht. „Wir erreichen so noch natürlichere Lichtverhältnisse. Durch das erweiterte Spektrum wird das Glas für immer mehr architektonische Bereiche anwendbar“, erklärt EControl-Vertriebsleiter Manfred Dittmar.

Sonnenschutzglas für die moderne Architektur gibt es heute mit allen denkbaren strahlungstechnischen Werten. Immer häufiger werden jedoch variable Lösungen nachgefragt, die den Sonnenschutz und die Tageslichttransmission der Verglasung an individuelle Bedürfnisse anpassen. Das dimmbare Sonnenschutzglas aus der Innovationsschmiede der Plauener Glasspezialisten ist so eine Lösung − und eine besonders erfolgreiche noch dazu. Tageslichttransmission und g-Wert lassen sich per Knopfdruck oder moderner Touch-Panel-Steuerung individuell einstellen. Das macht sogar einen mechanischen Sonnenschutz im Außenbereich überflüssig.

Als Zweifach-Isolierglas ist die Lichtdurchlässigkeit (Tv) von ECONTROL 55/12 zwischen 15 und 55 Prozent individuell einstellbar. Der Gesamtenergiedurchlass (g-Wert) ist zwischen 12 und 40 Prozent justierbar. Bei vollständig eingefärbtem Glas gelangen also nur rund zehn Prozent der wärmenden Sonnenstrahlen in den Raum. Im Dreifach-Aufbau sind sogar g-Werte von 9 bis 33 Prozent erreichbar. Die außergewöhnlichen Sonnenschutzwerte auf der stärksten Dimmstufe prädestinieren das Glas selbst für großflächige Fassaden in subtropischen Lagen mit langen, extremen Hitzeperioden.

Steuerungsautomatik für mehr Komfort

Neben der Sonnenschutzverglasung entwickelt EControl auch ihre Steuerung stetig weiter: Mit der Steuerungsautomatik „EC Comfort“ ist das automatische Dimmen der Verglasung über im Außenbereich angebrachte Sensoren möglich. Ändern sich die Witterungsverhältnisse (z.B. Temperatur oder Bewölkung), dimmt „EC Comfort“ das Glas selbstständig oder hellt es auf. Da der Einfärbungsprozess über 15 Minuten gleichmäßig verläuft, wird er vom Raumnutzer kaum wahrgenommen. Über die manuelle Steuerung können per Knopfdruck bis zu 30 Scheiben gleichzeitig geschaltet werden, bei der Touch-Panel-Steuerung „EC Comfort“ ist der Anzahl der gesteuerten Gläser keine Grenze gesetzt. Über Einbindung des Panels in die Gebäudeleittechnik lassen sich so nicht nur einzelne Scheiben, sondern auch ganze Glasfassaden komfortabel einstellen. „Besonders interessant ist die Automatik deshalb für großflächige Fassaden von Bürogebäuden, weil hier konstant ideale Temperaturen gefordert sind und trotzdem so viel Tageslicht wie möglich hereinkommen soll“, erläutert Dittmar.

Besucher der BAU 2013 können sich über die smarte Sonnenschutztechnologie von EControl-Glas in der Halle C2 am Stand 504 informieren.

Weitere Informationen unter www.econtrol-glas.de oder www.facebook.com/econtrol.glas.

 


ECONTROL 55/12 dimmbares Sonnenschutzglas bietet eine erhöhte Tageslichttransmission.

Bild: EControl-Glas

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Tel.: 05 31 / 7 01 01-24 / Fax: -51

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EControl-Glas GmbH & Co. KG

Dr. Hartmut Wittkopf

Tel.: + 49 (0) 3741 14820-102/ Fax: -150

E-Mail:presse@econtrol-glas.de

 

Feb 282012
 

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Neue Verglasung für Industrietore

„Lichttor“ kombiniert Wärme- und Sichtschutz

Sie ist lichtdurchlässig, blickdicht und wärmedämmend – und vereint diese Eigenschaften optimal: Die neue Fünfkammer-Stegplatte für Industrietore vom Tor-Hersteller Teckentrup (Verl). Mit einer um 50 Prozent verbesserten Wärmedämmung im Vergleich zu herkömmlichen SL-Toren schützt sie effizient vor Wärmeverlusten. Die Lichtdurchlässigkeit erreicht 59 Prozent. Zugleich bietet die neue Glaseinheit Sichtschutz – und ist robuster als gewöhnliche Scheiben.

Verglasungen bei Industrie-Sectionaltoren galten bislang als Energieschlupfloch. Mit dem innovativen Aufbau der Fünfkammer-Stegplatte von Teckentrup erreichen jetzt auch Tore mit hohem Glasanteil gute Dämmwerte – ein 5 x 5 Meter großes Tor z.B. einen UD-Wert von 2,56 W/m²K.

Transluzente Platten lassen Tageslicht in die Halle. Das spart Energie und wird von den meisten Menschen als das angenehmste Licht empfunden. Mit 59 Prozent ist die Lichtdurchlässigkeit der neuen Platte besonders hoch. Zudem sind die Elemente sehr leicht und schlagfest. Trotz ihrer Lichtdurchlässigkeit lassen sich Mobiliar, Ausrüstung und Gegenstände in den Hallen nur schemenhaft erkennen. Das ist überall dort wichtig, wo Wertvolles vor Blicken zu schützen ist – z.B. Autos oder Anlagen. Der UV-Schutz der Elemente verhindert zudem negative Sonneneinwirkung wie das Verblassen von Lacken.

Die Fünfkammer-Stegplatte eignet sich für alle Teckentrup-Industrie-Sectionaltore. Damit sind sowohl reine „Licht-Tore“ als auch Kombinationen mit hochdämmenden Sandwich-Panel-Sectionen möglich, bei denen dann beispielsweise ein einzelnes Lichtband als „Fenster“ eingesetzt wird.

 


Technische Daten

Wärmedämmung: 2,56 W/m²K (Torgröße 5 x 5 Meter)

Lichteinfall: 59 Prozent

Dicke: 16 Millimeter


 

Lässt Tageslicht in die Halle, schützt vor Blicken und dämmt besser als bisherige Industrietor-Verglasungen: Die neue Fünfkammer-Stegplatte von Teckentrup.

Bild: Teckentrup

 

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Lässt Tageslicht in die Halle, schützt vor Blicken und dämmt besser als bisherige Industrietor-Verglasungen: Die neue Fünfkammer-Stegplatte von Teckentrup.

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Jan Birkenfeld

Tel.: 05 31 / 7 01 01-0 / Fax: -50

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Teckentrup GmbH & Co. KG

Thomas Moldrickx

Tel.: 05246 / 5 04-350 / Fax: -173

E-Mail: thomas.moldrickx@teckentrup.biz

 

 

Feb 232012
 

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One World Trade Center, New York

Neues Gesicht für Ground Zero

20 Stockwerke hoch: Beschichtetes Glas aus Platting

New Yorks Skyline wird „repariert“: Für rund 3,8 Milliarden US-Dollar entsteht auf dem wohl emotional bedeutendsten Platz Amerikas, dem Ground Zero, das 541,3 Meter hohe „One World Trade Center“. Der so genannte „Signature Tower“ wird der Hauptturm des neuen amerikanischen Wahrzeichens. Durch die hohen Sicherheitsauflagen, die New York für den Bau durchgesetzt hat, fallen einige Details des Wolkenkratzers ungewöhnlich aus: So beispielsweise der 20 Stockwerke hohe fensterlose Stahlbeton-Gebäudesockel. In ihm die fünf Stockwerke hohe Lobby, die die Solidität eines Atombunkers erfüllen wird. Damit trotzdem eine grandiose Optik entsteht, wird dieser Teil des neuen „WTC“ mit insgesamt 4.250 Glasschwertern von Interpane bestückt, die, am Podium montiert, in den New Yorker Himmel ragen und die Optik eines Kristalls erzeugen.

Mehr als zehn Jahre nach den katastrophalen Anschlägen auf die ehemaligen Doppeltürme steht der erste und wahrscheinlich wichtigste Turm des neuen „World Trade Centers“ etwa ein Jahr vor seiner Fertigstellung. 2006 rollten die ersten Bagger an und noch immer schweben Stahlträger an gigantischen Kränen durch die Luft. David Childs, Seniorpartner von Skidmore, Owings & Merrill, löste Daniel Liebeskind als Chefarchitekt von Ground Zero ab und erbaut seitdem das höchste Gebäude Nordamerikas: 1.776 Fuß wird es vom Sockel bis zur Spitze messen – ein Verweis auf die im Jahre 1776 unterzeichnete Unabhängigkeitserklärung der Vereinigen Staaten Amerikas – und auf seinen 104 Stockwerken fast 250.000 m2 Nutzfläche bieten. Die voraussichtliche Aufteilung: In den ersten 20 Stockwerken der massive Gebäudesockel mit Lobby, in den Stockwerken 21 bis 63 Büros, darüber die so genannte „Skylobby“. In den Stockwerken 65 bis 94 erneut Büros, darüber 5 Stockwerke voller Gebäudetechnik, dann zwei Aussichtsetagen, darüber ein gigantisches Restaurant, gefolgt von weiteren Aussichtsetagen, Technik- und Telekommunikationsgeschossen. Zuletzt, als krönender Abschluss auf dem Dach, eine 124 Meter empor ragende Gebäudespitze.

Hohe Sicherheitsanforderungen und grandiose Optik

Die hohen Sicherheitsauflagen erklären die inzwischen immens angewachsenen Baukosten von 3,8 Milliarden US-Dollar: Zusätzliche Aufzugspaare (insgesamt 71) und Treppenhäuser, eine Außenfassade aus massivem Spezialglas mit korrosionsbeständigem Edelstahlkorsett, Aufzüge und Versorgungsschächte die durch 90 Zentimeter dicke Betonwände geschützt werden. Und der 20 Stockwerke hohe Stahlbeton-Gebäudesockel, der eine Lobby umgibt, die auch als hochmoderner Atombunker dienen kann.

Dieser fensterlose Teil des Wolkenkratzers sollte den ursprünglichen Plänen nach mit einer Art „holografischem Glas“ verkleidet werden, was sich jedoch als unpraktikabel erwies. Stattdessen werden hier in Kürze 4.250 „Glasschwerter“ aus der Produktion des deutschen Glasspezialisten Interpane montiert. Die rund vier Meter langen Schwerter bestehen aus speziellem Verbundsicherheitsglas mit drei 10 mm dicken ipawhite Weißglasscheiben und jeweils einer ipasol bright Beschichtung sowie Sentryglas-Zwischenlagen. Eine zusätzliche Ätzung sorgt für exklusive Lichteffekte. Egal aus welcher Richtung das Gebäude später einmal betrachtet wird, werden die unteren 20 Stockwerke wie ein gigantischer Korpus aus glitzerndem Kristall wirken. Wer New York ab dem Spätsommer 2012 besucht, kann die Montage der Glasschwerter von Interpane live verfolgen.

Weitere technische Informationen erhalten Interessierte auch im Internet unter www.interpane.com.


 

Bautafel

One World Trade Center, New York
Objektadresse: WTC Tower 1, New York
Bauherr: Port Authority of New York and New Jersey
Architekt: Skidmore, Owings & Merrill
Fassadenbauer Permasteelisa North America
Glasprodukte: Dekorative Glasschwerter (ipawhite Weißglas mit Sentryglaszwischenlagen und ipasol bright Beschichtung)
Glaslieferant / Glasbeschichter: Interpane Plattling

 


 

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Interpane Glas Industrie AG

Rainer W. Schmid

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Jan 252012
 

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Spiegel-Neubau, Hamburg

Das Fenster zur Stadt

Die neue Spiegel-Zentrale und das nebenstehende Kontor, ein 14 und neun Etagen hohes Gebäude-Doppel, erweitern die Galerie international herausragender Architektur in Hamburg. Verlagsgebäude und Kontor stehen als eindrucksvolle Glasarchitektur auf einem gemeinsamen Backsteinsockel. Das dänische Büro Henning Larsen Architects entwarf die Gebäude, die sich auf unregelmäßig trapezförmigen Grundrissen in die Ericusspitze schmiegen. Das 61 Meter hohe Redaktionsgebäude wirkt vom Norden betrachtet wie ein Fenster zur Stadt und gewährt dem Betrachter tiefe Einblicke ins Innere. Die Glashülle ermöglicht zudem Multimediaprojektionen und ist mitverantwortlich für die herausragende Energiebilanz. ipasol neutral 68/37 Sonnenschutz- und iplus E Wärmedämmverglasung von Interpane schaffen von Tageslicht durchflutete Räume, die vor sommerlicher Überhitzung ebenso gut geschützt sind wie vor dem Auskühlen an kalten Tagen.

„Lage, Lage, Lage“: Das Ericus-Quartier (Hamburg), liegt als architektonisches Filetstück in begehrter City-Wasserlage neben der Speicherstadt und ist vom Zentrum und Hauptbahnhof fußläufig innerhalb weniger Minuten erreichbar. Besucher schätzen das maritime Flair und den Blick auf die historischen Fassaden, umgeben vom Brooktorhafen. Auf einem gemeinsamen Backsteinsockel entstanden hier, am nordöstlichen Eingang der HafenCity, das neue Verlagsgebäude der Spiegel-Gruppe und das Ericus-Kontor mit Lager- und Büroflächen. Seit kurzem arbeiten im Verlagsgebäude alle Redaktionen der Gruppe auf rund 30.000 Quadratmeter Bruttogeschossfläche mit bestem Ausblick auf ein grandioses Hafenpanorama.

Ausgezeichnet für herausragende Nachhaltigkeit

Durch die ungewöhnliche Konstruktion, die der Fassadenbauer Schindler Fenster & Fassadenbau (Roding) umsetzte, spielt das Redaktionsgebäude nicht nur optisch, sondern auch energetisch in der ersten Liga: Für die Klimatisierung wurde es bereits mit dem begehrten „Umweltzeichen Hafencity Gold“ bedacht – einer Auszeichnung für herausragendes „grünes“ Bauen. Das Zertifikat wird vergeben für den nachhaltigen Umgang mit Energie und öffentlichen Gütern, den Einsatz umweltschonender Baustoffe, die Berücksichtigung von Gesundheits- und Behaglichkeitsaspekten und für einen nachhaltigen Betrieb. In fast allen Fassaden des neuen Spiegel-Hauses kommt eine Dreifach-Wärmedämmverglasung (iplus E von Interpane) in Pfosten-Riegel-Konstruktion zum Einsatz. Im Erdgeschoss, in der hochtransparenten Structural Glazing Fassade im Mittelteil des Gebäudes und im großflächigen Dach sorgt ipasol neutral 68/37 Sonnenschutzglas für eine neutrale Durchsicht und eine hervorragende Energiebilanz. Durch den niedrigen Gesamtenergiedurchlassgrad (g-Wert = 37 Prozent nach EN 410) erhitzen sich die dahinter liegenden Räume bei Sonneneinstrahlung weniger und auf eine außenliegende Verschattung konnte verzichtet werden. Zudem gelangt besonders viel Tageslicht (tV = 68 Prozent) in die Räume. Die Lichtreflexion außen ist sehr gering, was zu einer besonders farbneutralen Außenansicht und maximaler Transparenz führt. Ebenfalls niedrig ist die Innenreflexion des Glases – und die Durchsicht nach außen somit hervorragend, auch bei Innenbeleuchtung. Das nebenstehende Kontor wird durch iplus E Zweifach-Wärmedämmverglasung und ipasol neutral 68/37 Sonnenschutzverglasung geschützt.

Auch das Heiz- und Kühlkonzept ist ausgeklügelt: Wärmetauschende Erdsonden und Photovoltaik-Anlagen senken den Verbrauch an nicht-regenerativer Energie, die Glasfassade wird auf natürlichem Wege hinterlüftet – das macht sowohl Klimaanlagen wie auch herkömmliche Heizkörper überflüssig. Heiz- und Kühlsegel an den Raumdecken der Büros regulieren das Raumklima durch milde Abstrahlung, die das Wohlbefinden steigert. So wird das gesamte Gebäude umweltschonend und komfortabel beheizt und gekühlt, ohne dass zum Beispiel auf das manuelle Öffnen der Bürofenster verzichtet werden muss.

Pufferzone aus Licht und Frischluft

Das alle Stockwerke überspannende, glasüberdachte Atrium (ipasol neutral 68/37 Sonnenschutzverglasung) erzeugt im Innenraum eine turmhohe Säule aus Licht und Luft, umrahmt von Galerien. Bewegen sich die Mitarbeiter zwischen den Büros oder über die zahlreichen Brücken und Treppen von Stockwerk zu Stockwerk, ist jederzeit ein freier Blick in den Himmel möglich. Den Architekten gelang es so, ein perfektes Bild von Transparenz, Vernetzung und Kommunikation zu schaffen. Das Farbkonzept im Inneren des Gebäudes ist geprägt von weißen, oftmals mobilen Innenwänden, grauen Teppichböden und viel naturbelassenem Holz. Allein die schon beinahe legendäre „Farbexplosion“ der Snackbar aus dem alten Gebäude fällt bewusst aus dem Rahmen. Diese Hommage an frühere Zeiten verfrachteten die Planer ins fünfte OG: Farbige Stoffprismen, Wand- und Pendellampen, vorwiegend mutig in Orange und Lila. Es ist zu vermuten, dass dies der Ort sein wird, an dem frische Volontäre fortan mit den Mythen der Spiegel-Geschichte vertraut gemacht werden. Alternativ bietet sich dazu die Kantine im Erdgeschoss an – mit ihrer Terrasse direkt am Wasser.

Weitere technische Informationen erhalten Interessierte auch im Internet unter www.interpane.com.


Bautafel

Spiegel-Zentrale, Hamburg
Objektadresse: Ericusspitze 1, 20457 Hamburg
Bauherr: Robert Vogel GmbH & Co. KG (Spiegel-Gebäude), ABG-Gruppe (Kontor)
Architekt: Henning Larsen Architects, Koppenhagen
Bauleitung / Ausführungsplanung: Höhler + Partner, Aachen
Fassadenbauer: Schindler Fenster & Fassadenbau GmbH, Roding
Glasprodukte: ipasol neutral 68/37, iplus E
Glasveredler: Interpane Belgern

 


 

Hochtransparent und filigran wirken Redaktionsgebäude und Kontor beinahe wie Skulpturen aus Glas. ipasol neutral 68/37 schützt vor dem Aufheizen der Büros, dämmt bei niedrigen Temperaturen und lässt besonders viel Tageslicht hinein. iplus E Wärmedämmverglasung (im Zweifach- und Dreifachaufbau) schützt vor dem Auskühlen.

Foto: Noshe

 

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