Statisch mitwirkende Betonersatzsysteme

Betoninstandsetzung auf höchstem Niveau mit Systemen von StoCretec

Für seine Projekte legt der Planer für jedes Bauteil die erforderlichen Instandsetzungsprinzipien und -verfahren fest. Dabei beurteilt er, ob die Instandsetzung statisch relevant ist. Wenn der geschwächte Querschnitt noch ausreichend tragfähig ist, sind lediglich eine kosmetische Querschnittsergänzung und ein dauerhafter Schutz der Bewehrung vor Korrosion erforderlich. Andernfalls muss der volle Querschnitt des tragenden Bauteils mit einem an den Untergrund angepassten Betonersatzsystem der Klas­se R2 bis R4 gemäß EN 1504-3 wiederhergestellt werden.

Bei hochwertigen Betonen (Druckfestigkeit > 30 MPa; Haftzug­festigkeit ≥ 1,5 MPa) kommen in der Regel Betonersatzsysteme der Klasse R4 zur Anwendung. Sie müssen in der Lage sein, auftretende Spannungen aufzunehmen bzw. weiterzuleiten. Die R4 Produktpalette gemäß EN 1504-3 umfasst bei StoCretec unter anderem den Nassspritzmörtel StoCrete TS 203, den Trockenspritzmörtel StoCrete TS 100 und den von Hand zu verarbeitenden Instandsetzungsmörtel StoCrete TG 203. Diese kunststoffmodifizierten Mörtel sind ergänzend zu den europä­ischen Anforderungen gemäß deutscher Regelwerksgeber als M3 Mörtel geprüft und unterliegen einer freiwilligen Fremdüber­wachung. Sie sind sowohl vertikal als auch über Kopf und par­tiell genauso wie großflächig verarbeitbar. Abgerundet wird das Sortiment durch die Mörtel StoCrete TG 114 und StoCrete TG 118 für die tragfähigkeitsrelevante Instandsetzung von Bodenflächen.

Nichtbrennbar und einsetzbar in LAU-Anlagen

Die Instandsetzungsmörtel sind nichtbrennbar und leisten somit, wie der umgebende Beton, einen wesentlichen Beitrag zum Brandschutzkonzept eines Bauwerks. Die Betonersatzsysteme StoCrete TS 100, StoCrete TG 203 und StoCrete TS 203 eig­nen sich zur Wiederherstellung und nachträglichen Erhöhung des Feuerwiderstands von Betonbauteilen entsprechend der Klassifizierung REI 90 gemäß EN 13501-2. Zusätzlich sind sie als Anoden-Einbettungsmörtel für das Instandsetzungsprinzip „Kathodischer Korrosionsschutz“ verwendbar. Ihre heraus­ragenden mechanischen Eigenschaften erlauben die Verwen­dung als Betonersatz, zum Untergrundausgleich und zur Erhö­hung der Betondeckung bei nachfolgender Tragwerksverstärk­ung mit CFK-Lamellen. StoCrete TG 203 und StoCrete TS 203 verfügen zudem über eine allgemeine bauaufsichtliche Zulas­sung für die Betoninstandsetzung in LAU-Anlagen (Lager-, Abfüll- und Umschlaganlagen wassergefährdender Stoffe) und Tankstellen.

 


 

 

Mit dem Nassspritzmörtel StoCrete TS 203 wurde die Tragfähigkeit der Rippendecken im Gymnasium Balingen wieder hergestellt.

Foto: Betos GmbH

 

Bei der Sanierung des Borkener Wasserturms kam unter anderem der Reparaturmörtel StoCrete TG 203 zum Einsatz.

Foto: GSB Haungs GmbH

 

Wände und Stützensockel der Tiefgarage Dinslaken wurden mit dem Trockenspritzmörtel StoCrete TS 100 instandgesetzt.

Foto: Guido Erbring / StoCretec

 


 

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