Jan 312013
 

Die Meldung steht für Sie auch als Textdokument zum Download bereit.


AGC Interpane: Gemeinsam auf der ZOW 2013, Halle 20 / Stand A68

Edle Glas-Produkte für innovative Innenarchitektur und Möbeldesign

Gewachsene Produktpalette gestalteter Verglasungen

Zur Möbelzuliefermesse ZOW (Bad Salzuflen) präsentiert AGC Interpane vom 18. bis 21. Februar 2013 das gemeinsame, stark gewachsene Designglas-Programm. Für den Möbelbau und die Raumgestaltung werden sowohl ein breites Angebot an Dekorgläsern als auch alle technischen Möglichkeiten des Glasdesigns genutzt: Digitaldruck auf großformatigen Glaselementen (ipadecor), edles klares oder farbiges satiniertes Glas (Matelux), hochglänzende oder satinierte lackierte Lacobel und Matelac Gläser, filigrane chrombasierte Teilbeschichtungen (ipachrome Design), durchgefärbtes Basisglas und vieles mehr. Durch die seit Juli 2012 bestehende Allianz verfügen beide Unternehmen über eine sich ergänzende, erweiterte Produktpalette.

Innenarchitekten und Möbeldesigner setzen heute auf Produktinnovationen, die intelligente Werkstoffe mit neuen Designs und Funktionalitäten verknüpfen. Der Trend, Farbe und Glas zu vereinen und gestaltete Gläser bei der Innenraumplanung einzusetzen, ist stärker denn je, denn das Material lässt sich mit seiner homogenen und brillanten Oberfläche, egal ob opak oder transparent, perfekt im Möbelbau einsetzen. Ablagen, Badmöbel, Duschwände, Treppen, Küchenfronten, Türen bis hin zu kompletten Wandsystemen im Innenbereich werden immer häufiger kunstvoll gestaltet. AGC Interpane präsentiert auf dem Messestand einen breit gefächerten Einblick: keramische Digitaldrucke, säuremattierte und lackierte Gläser mit breiter Farbauswahl, ipador Glastüren, einen Schreibtisch mit einer Platte aus beheizbarem Glas, Sandstrahlungen, Fotolaminate, Verbundglas-Lösungen (Sicherheit und Design), schaltbares Glas und vieles mehr. Brandneu ist die Oltreluce Ornamentglas-Kollektion, entworfen vom italienischen Designer Michele de Lucchi.

Weitere Informationen erhalten Interessierte im Internet unter www.yourglass.com und www.interpane.com.

 


 

Lacobel Blue Petrol als Schranktür, ©AGC Glass Europe.Foto: AGC Glass Europe 

Bild
downloaden (300dpi)

ipachrome design, Bibliothek in Stockholm.Foto: Interpane 

Bild
downloaden (300dpi)


 

Redaktionelle Rückfragen beantworten gern

AGC Glass Europe

Britta Jarchow

Tel.: +32 (0)2 674 31 37

Mobile: +32 473 92 92 61

E-Mail: britta.jarchow@eu.agc.com

Interpane Glas Industrie AG

Rainer W. Schmid

Tel.: +49 (0) 52 73 / 809-221 / Fax: -238

E-Mail: pr@interpane.com

Web: www.interpane.com

pr nord. neue kommunikation

Marc Everling

Tel.: 05 31 / 7 01 01-0 / Fax: -50

E-Mail: m.everling@pr-nord.de

Web: www.pr-nord.de


Jan 142013
 

Die Meldung steht für Sie auch als Textdokument zum Download bereit.


One One One Eagle Street, Brisbane

Brisbanes gläserner Feigenbaum

Brisbanes höchstes Bürogebäude: inspiriert von der Natur / 30.000 Quadratmeter ipasol Sonnenschutzglas

Mit organischem Design hinter einer hochtransparenten Structural Glazing Fassade ist der Skyscraper „One One One Eagle Street“ im Herzen Brisbanes eine echte Landmarke. Das mit 195 Metern höchste Bürogebäude der Stadt steht in exklusiver Lage im Central Business District. Cox Rayner Architects lieferten den von der Natur inspirierten Entwurf im Auftrag der GPT Group: Die von außen sichtbare Stahlkonstruktion ist dem verflochtenen Wuchs eines Feigenbaumes nachempfunden. Doch nicht nur das Design überzeugt, das Gebäude wurde auch bereits für Nachhaltigkeit ausgezeichnet. Mitverantwortlich für die gute CO2-Bilanz sind 30.000 Quadratmeter ipasol neutral Sonnenschutzglas von Interpane: Es sorgt für viel Tageslicht und verringert das Aufheizen der Büros durch die ganzjährig intensive Sonneneinstrahlung – das senkt die Klimatisierungskosten und schont die Umwelt.

Brisbane, Hauptstadt des Bundesstaates Queensland, ist eine expandierende Wirtschaftsmetropole an der Nordostküste Australiens, geprägt vom subtropischen Klima. Bei maximalen Durchschnittstemperaturen von mehr als 25 Grad Celsius und hoher Luftfeuchtigkeit ist Brisbane ein Paradies für Wassersportler und außerdem die Heimat großblättriger Feigenbäume. Mit ihren ausladenden Kronen sorgen sie für etwas Schatten, auch im Stadtzentrum. Das inspirierte die Architekten beim Entwurf des „One One One Eagle Street“: Durch die besonders farbneutrale ipasol-Ganzglas-Fassade fällt der Blick auf die verflochtene Stahlkonstruktion, die dem Wuchs der Bäume nachempfunden ist. Nachts leuchten 52.000 LED-Adern auf, die an der Stahlkonstruktion montiert sind. Sie tauchen die Glasfassade in pulsierendes Licht, das die Bewegung der Blätter in den Kronen der Feigenbäume nachahmt.

Exzellent nachhaltiges Gebäudekonzept

Auf einer Grundfläche von 1.400 Quadratmetern werden 64.145 Quadratmeter Bürofläche vermietet. Im Erdgeschoss finden sich stilvolle Restaurants und Bars. Durch die raumhohe Verglasung ist die mehrstöckige Lobby besonders lichtdurchflutet und wirkt filigran und transparent. Darüber: Vier Etagen Parkhaus für 115 Autos und 212 Fahrräder. Bis hier gelangen Besucher und Mitarbeiter auch über herkömmliche, im Inneren des Gebäudes fahrende Aufzüge. In der siebten Etage startet die spektakuläre Alternative – ein vollverglaster Lift, der seine Fahrgäste an der Fassade des Gebäudes mit acht Metern pro Sekunde bis ins 54. Stockwerk transportiert, atemberaubendes Panorama inklusive. Für besondere Nachhaltigkeit wurde das Gebäude bereits mit dem Sechs-Sterne Green Star-Award des Green Building Council of Australia (GBCA) ausgezeichnet: Neueste gasbetriebene Generator-Technologie reduziert Spitzenlasten aus dem Stromnetz. LED-Technologie hält den Verbrauch gering. Ein besonderes Recycling-System verringert Abfälle. In heißen Klima spielt jedoch der Faktor Kühlung die Hauptrolle. Hier reduziert die Glasfassade den Klimatisierungsbedarf erheblich und senkt so die CO2-Emissionen: ipasol neutral Sonnenschutzglas schützt mit einem exzellenten g-Wert von 27 Prozent effektiv vor dem Aufheizen der Büros durch die ganzjährig intensive Sonneneinstrahlung. Alle 3,1 Meter hohen und vollverglasten Etagen werden trotzdem mit viel Licht versorgt, denn die Tageslichttransmission (TV) der Verglasung ist relativ hoch. So arbeitet es sich angenehm und die elektrische Beleuchtung muss erst spät zugeschaltet werden.

 


 

Bautafel

One One One Eagle Street, Brisbane

Objektadresse: 111 Eagle Street, 4000 Brisbane, Queensland, Australien

Developer and Owner: The GPT Group

Architekt: Cox Rayner Architects, Brisbane

Structural Engineer: ARUP

Glasprodukte: ipasol neutral

Glasveredler: Interpane Plattling

 


 

 

 

30.000 Quadratmeter ipasol neutral Sonnenschutzglas bewahren die Büros des neuen Wolkenkratzers in Brisbane vor dem Aufheizen und sorgen für hohe Transparenz.

Fotos: Developer and Owner „The GPT Group“

 

Bild
downloaden (300dpi)

 

 

Bei Nacht wird die innenliegende Stahlkonstruktion des „One One One Eagle Street“ spektakulär durch LEDs illuminiert.

Fotos: Developer and Owner „The GPT Group“

 

Bild
downloaden (300dpi)


Rückfragen beantworten gern:

Interpane Glas Industrie AG

Rainer W. Schmid

Tel.: +49 (0) 52 73 / 809-221 / Fax: -238

E-Mail: pr@interpane.com

pr nord. neue kommunikation.

Marc Everling

Tel.: 05 31 / 7 01 01-0 / Fax: -50

E-Mail: m.everling@pr-nord.de

 


Okt 232012
 

Die Meldung steht für Sie auch als Textdokument zum Download bereit.


EControl-Glas at glasstec 2012Switchable solar control glass:
Light Transmission improved

Continuous development: EControl presented new product generation / More daylight / EControl showed structural glazing at the special exhibit

At glasstec 2012 in Düsseldorf, Germany, EControl-Glas (Plauen, Germany) introduced with ECONTROL 55/12 their new generation of switchable solar control glazing. The major novelty: Daylight transmission when switching the electrochromic glass to a light shade has been noticeably increased. “We keep improving our product continuously. The increased light transmittance significantly broadens the range of application for architects. This makes our glass more than ever one of the most innovative glazing solutions for residential building and sustainable object architecture,” said EControl CEO Dr. Hartmut Wittkopf, happily.

The main topic of the special exhibit “glass technology live” (hall 11/C28) was new applications such as trendsetting facade designs that were shown as mock-ups or large-scale models. It was here where EControl presented their switchable glazing for the first time ever as a large scale structural glazing facade as part of a project study.

EControl not only continuously improves their glazing but also their automatic control: With “EC Comfort” the glass is controlled automatically via information that is fed from connected outdoor sensors. If a predefined limit (e.g. surface temperature, outside temperature, precipitation) is reached, the control will automatically switch the glazing to a darker or lighter shade. This way the energy input and daylight transmission are controlled automatically and individually for each room. “This automatic control is particularly interesting for large-area facades of office buildings. Such rooms require consistently ideal temperatures yet as much daylight as possible”, explains Wittkopf.

For more information, please visit www.econtrol-glas.de or www.facebook.com/econtrol.glas.


 

The new generation of EControl switchable solar control glass with improved daylight transmission premiered at glasstec in DüsseldorfPhoto: EControl-Glas

Bild
downloaden (300dpi)


Press release, print free of charge, author’s copy requested.

We will be pleased to answer your enquiries.

pr nord. neue kommnikation.

Marc Everling

Phone:+ 49 05 31 / 7 01 01-24 / Fax: -51

E-Mail: m.everling@pr-nord.de

EControl-Glas GmbH & Co. KG

Dr. Hartmut Wittkopf

Phone: + 49 (0) 3741 14820-102/ Fax: -150

E-Mail: presse@econtrol-glas.de

 

Apr 272012
 

Die Meldung steht für Sie auch als Textdokument zum Download bereit.


Interpane Glas Industrie AGFunktions-Isolierglas: langlebig und zuverlässig

Von Karl Häuser und Rainer W. Schmid

Bei vielen Waren, die heute angeboten werden, drängt sich der Eindruck auf, dass sie bereits mit einer geplanten Obsoleszenz entwickelt wurden. Kaum ist die Gewährleistung überschritten, treten, insbesondere bei technischen Artikeln, häufig erste Mängel auf. Diese sind unter wirtschaftlichen Gesichtspunkten oft kaum zu beheben und eine Neuanschaffung wird notwendig. Wahrheit oder Mythos? Wir können es schlecht beurteilen. Sicher ist jedoch: Aus Nachhaltigkeits- und Umweltschutzaspekten ist diese Kurzzeit-Produktgestaltung alles andere als sinnvoll. Wie sieht es aber in unserem Geschäft, bei hochwertigen Funktions-Isoliergläsern aus? Wie lange „funktioniert“ eine moderne Verglasungseinheit optisch und hinsichtlich ihrer technischen Performance? Eine Studie an ausgewählten Isolierglaseinheiten, die von der Interpane Entwicklungs- und Beratungsgesellschaft erstellt wurde, gibt jetzt Aufschluss – und dürfte für positive Überraschung sorgen.

Langzeitstudien an Isoliergläsern sind nicht leicht zu realisieren. Nur schwer lässt sich nach 20 oder mehr Jahren der Aufenthaltsort gelieferter Isolierverglasungen feststellen. Noch schwerer ist es, die Scheiben zu Laboruntersuchungen zurück zu bekommen, denn wer trennt sich schon für einige Tage von seiner (funktionsfähigen) Verglasung. Da kam es zupass, dass Interpane, als leistungsfähiger Produzent moderner Glascoater, eine Vakuum-Beschichtungsanlage zur Herstellung elektrochrom dimmbarer Verglasungen an das Unternehmen EControl-Glas (Plauen) geliefert hat. Nach dem Anlaufen der Produktion wurde vereinbarungsgemäß eine Fassade des Interpane Verwaltungsgebäudes in Lauenförde mit EControl gestaltet. Diese elektrochrome Verglasung funktioniert zur kompletten Zufriedenheit der Anwender und Nutzer.

„Alte“ Isolierglaselemente

Was aber tun mit den ausgebauten Isolierglasscheiben? Es handelt sich um Sonnenschutzisoliergläser Typ ipasol neutral R 51/43 aus dem dritten Quartal 1987, also Gläser, die bereits rund 25 Jahre eingebaut waren (und schon längst nicht mehr Teil der Produktpalette sind). Diese Isolierglaseinheiten wurden, wie damals üblich, mittels Füllstutzen über Bohrungen mit Argon-Gas befüllt und anschließend mit Popnieten verschlossen. Die Abstandhalter waren damals noch nicht gebogen, sondern mit Metalleckwinkel gesteckt. Eingebaut waren die Scheiben in Holzfenster mit dichtstofffreiem Falzraum ohne Belüftung. Die Klotzung erfolgte mit Kunststoffklötzen.

Ziel der Untersuchungen: Beurteilung der
Funktionsfähigkeit (Dichtheit) des Randverbundes

An allen 28 ausgebauten Isolierglaseinheiten wurden folgende Faktoren untersucht:

a) Visuelle Beurteilung des Randverbundes

Auffälligkeiten am Primär- und Sekundärdichtstoff, wie z. B. farbliche Veränderungen, Dichtstoffablösungen vom Glas wurden nicht festgestellt.

b) Gasfüllgrad

Folgende Argon-Gasfüllgrade wurden gemessen:

Gasfüllgrad Anzahl Verteilung
≥ 95 % bis 100 % 5 18 %
≥ 90 % bis < 95 % 19 68 %
≥ 85 % bis < 90 % 0 0 %
≥ 80 % bis < 85 % 3 11 %
0% 1 3 %

Die gemessenen Gasfüllgrade zeigen:

Die Scheiben wurden korrekt gefüllt (Ausnahme eine Scheibe mit null Prozent). Das zweistufige Randverbundsystem Polysulfid und Polyisobutylen (selbst mit gesteckten Ecken) war über einen Zeitraum von 24 Jahren dicht. Eine Erhöhung des Ug-Wertes durch Gasverluste trat nicht auf.

c) Trocknungsmittelfüllmenge und Wasserbeladung des Trockenmittels

Bei den Isolierglasscheiben waren jeweils ein kurzer und ein langer Abstandhalterschenkel mit Trocknungsmittel gefüllt. Über alle Isoliergläser gemittelt lag die Füllmenge bei circa 14 g/m.

Wasserbeladung des Trocknungsmittels:

Wasserbeladung des Trocknungsmittels Anzahl Verteilung
13 %* 1 4 %
≥ 7,5 % bis < 10 % 4 14 %
≥ 5,0 % bis < 7,5 % 21 75 %
≥ 3,8 % bis < 5 % 2 7 %

* Füllmenge nur 7 g/m

Da die maximale Wasseraufnahmekapazität des Trocknungsmittels bei circa 18 Prozent liegt und eine Vorbeladung zum Zeitpunkt der Isolierglasproduktion von etwa zwei Prozent in der gemessenen Wasserbeladung zu berücksichtigen ist, könnte für diese Isoliergläser eine Lebenserwartung von 50 bis 75 Jahren prognostiziert werden.

d) Dichtstoffüberdeckung

Im Mittel lag die Sekundärdichtstoffüberdeckung über dem Abstandhalterrücken bei circa vier Millimeter.

Zusammenfassung

Die Initiative „kostengünstig qualitätsbewusst Bauen“ des Institutes für Erhaltung und Modernisierung von Bauwerken e. V. an der TU Berlin gibt in Zusammenarbeit mit dem Bundesministerium für Verkehr-, Bau- und Stadtentwicklung sowie dem Bundesamt für Bauwesen und Raumordnung eine Broschüre heraus, deren wesentlicher Inhalt die Beurteilung der Lebensdauer von Bauteilen und Bauteilschichten ist.

Im Rahmen dieser Ausarbeitung wird für Mehrscheibenisolierglas eine mittlere Lebenserwartung von 25 Jahren angegeben. Die nun bei Interpane vorgenommene – zugegebenermaßen nur stichpunktartige – Untersuchung zeigt, dass bei qualitativ hochwertigen Isolierglasmarkenprodukten, die nach Vorgaben der RAL-Güte- und Prüfbestimmungen gefertigt sind, sogar die zwei- bis dreifache Lebensdauer erzielt werden kann – ohne Verlust der funktionellen Eigenschaften der Verglasung.

Ein Qualitätsbeweis für Isolierglasprodukte aus dem Hause Interpane und ein Statement für gewerbliche und private Bauherren, Fenster und Fassadenhersteller, Planer und Bauausführende.


 

Grafik: InterpaneBild
downloaden (300dpi)
Grafik: InterpaneBild
downloaden (300dpi)

Rückfragen beantworten gern:

 

pr nord. neue kommunikation.

Marc Everling

Tel.: 05 31 / 7 01 01-0 / Fax: -50

E-Mail: m.everling@pr-nord.de

Interpane Glas Industrie AG

Rainer W. Schmid

Tel.: 0 52 73 / 809-221 / Fax: -238

E-Mail: pr@interpane.com

 


Apr 232012
 

Die Meldung steht für Sie auch als Textdokument zum Download bereit.


ADAC-Zentrale, MünchenEye-Catcher in Münchens Skyline

Hochhaus und Flachbau des ADAC: Gelungenes Ensemble / 12.000 Quadratmeter Glas im Stahlkorsett

Den Ausdruck „gelber Engel“ kennt jedes Kind und ein Großteil der rund 17 Millionen Mitglieder hat schon einmal die Pannenhilfe des Unternehmens genutzt: Die Rede ist von Europas größtem Automobilclub, dem ADAC. Bis dato führte er mehr als 2.400 Mitarbeiter an sechs Münchener Standorten. Seit kurzem ist die neue Zentrale in Münchens Westen in Betrieb, die alle Mitarbeiter unter einem Dach zusammenführt. Der beeindruckende Komplex besteht aus einem fünfstöckigen geschwungenen Sockelbau, aus dem ein 18 Stockwerke hoher Büroturm aus Glas und Stahl aufragt – ein vielfarbig schillernder Blickfang in Münchens Skyline. In Fassade und Glasdach sorgen ipasol Sonnenschutzglas und iplus E Wärmedämmglas von Interpane für Tageslicht durchflutete Räume, exzellenten Schutz vor sommerlicher Überhitzung und effektive Wärmedämmung.

Auf einer Bruttogeschossfläche von 129.500 Quadratmetern arbeiten die Mitarbeiter aller Unternehmensbereiche – Versicherungen, Finanzdienste, Autovermietung, Reisen und Handy-Angebote – in einem von architektonischer Offenheit geprägten Ambiente. In den oberen beiden Stockwerken Präsidium und Geschäftsführung, darunter Großraum- und Einzelbüros und große Besprechungsräume im jeweiligen Kern jedes Stockwerks, bis hinunter zum Erdgeschoss. Dort finden die Mitarbeiter eine Cafeteria, ein hausinternes Casino, Räume für Schulungen, die Großdruckerei, die Küche, einen Lettershop und die Packerei.

Lichtdurchflutetes Foyer

Ein zentrales Foyer dient als repräsentative Lobby und ist gleichzeitig die zentrale Verteilstelle für alle Mitarbeiter, die von hier aus über Rolltreppen und Lifte die Büros des fünfstöckigen Flachbaus und die darüber liegenden 18 Hochhausetagen erreichen. Wer hier eintritt, fühlt sich gegebenenfalls wie in einem gigantischen Bahnhof, denn die alles überspannende gläserne Dachkonstruktion flutet jeden Winkel mit Tageslicht und erlaubt den Ausblick auf die Fassade des mehr als 92 Meter hohen Büroturms. Dieser kragt wagemutig acht Meter weit über den Flachbau hinaus – in Richtung der angrenzenden Bahnlinien. Damit sich das Foyer trotz hohem Glasanteil nicht aufheizt, kommt hier ipasol platin 25/15 Sonnenschutzglas von Interpane zum Einsatz. Es verfügt über einen g-Wert von 15 Prozent – und gewährleistet damit einen wirksamen Schutz vor aufheizender Sonnenstrahlung. Dies reduziert den Klimatisierungsaufwand erheblich. Die Tageslichttransmission liegt mit TV = 25 Prozent ebenfalls niedrig, um bei hoch stehender Sonne Blendeffekte zu vermindern. Der Isolierglasaufbau im Dach besteht wegen der hohen Sicherheitsanforderungen außen aus Einscheibensicherheitsglas mit Heat-Soak-Test (ESG-H) und innen aus Verbundsicherheitsglas (VSG). Teilweise ist die Außenscheibe zusätzlich mit einem Siebdruck versehen.

In den drei Untergeschossen des Komplexes liegen die vor den Augen der Öffentlichkeit verborgenen 40 Prozent der Gebäudefläche – mit Tiefgarage, zwei topmodernen Rechenzentren, Technik und Logistik sowie einem Lieferhof, in dem sogar Sattelschlepper Platz haben.

Fassaden: Sonnen- und Wärmeschutz

Für die Fassaden des Sockelbaus und des Hochhauses bestand der Anspruch, viel Tageslicht ins Gebäude zu lassen, bei gutem Wärme- und Sonnenschutz. Die Entwurfsarchitekten von Sauerbruch Hutton (Berlin) konzipierten eine Verbundfensterfassade mit raumseitiger Isolierverglasung. Außen ist der Isolierverglasung eine durch Siebdrucktechnik veredelte Einfachverglasung vorgelagert, so dass eine permanente Hinterlüftung stattfindet. Die Öffnungsflügel der Fenster können manuell bedient werden – eine vorgelagerte Volumenstromregelanlage begrenzt jedoch die Zuluftmenge. Farbige Profile und teilflächiger Siebdruck auf der Verglasung lassen das Gebäude in 22 verschiedenen Farbtönen schillern. Die Isolierverglasung sorgt für optimales Raumklima, denn es kommt ipasol neutral 70/39 Sonnenschutz- und iplus E Wärmedämmglas von Interpane zum Einsatz. ipasol neutral erfüllt sowohl ästhetisch als auch funktional hohe Ansprüche: Neutrale Durchsicht, viel Tageslicht und hoher Sonnenschutz. Das Sonnenschutzglas gewährleistet eine besonders hohe Tageslichttransmission von TV = 70 Prozent, bei einem g-Wert von 39 Prozent. An kalten Tagen sorgt der Ug-Wert von 1,1 W/(m²K) (nach EN 673) für effektive Wärmedämmung. Der Energiebedarf für Heizung, Kühlung und Kunstlicht wird somit minimiert – das senkt die Betriebskosten und schont die Umwelt.


Bautafel

Neue ADAC Zentrale, München

Objektadresse: Hansastraße 19-23, 80686 München

Bauherr: ADAC e.V.

Entwurfsarchitekt: Sauerbruch Hutton Architekten, Berlin

Tragwerksplanung: Werner Sobek, Stuttgart

Fassadenbauer: Josef Gartner GmbH, EG-Fassade: Korsche

Siebdruck Dachverglasung: SGT, Oelsnitz

Siebdruck Fassadenverglasung: BGT, Bretten

Glasprodukte: ipasol neutral 70/39, ipasol platin 25/15, iplus E

Glasveredler: Interpane Plattling


 

Der Sockelbau der neuen ADAC Zentrale überzeugt durch geschwungene Formen und beherbergt unter anderem die gewaltige Lobby, von der aus die Mitarbeiter verteilt werden.Foto: Stefan Liebl, Dillingen

 

Bild
downloaden (300dpi)

ipasol platin 25/15 Sonnenschutzglas im großflächigen Dach des Sockelbaus gewährleistet besonders hohen Sonnenschutz.Foto: Stefan Liebl, Dillingen

 

Bild
downloaden (300dpi)

ipasol neutral 70/39 Sonnenschutzglas schützt vor dem Aufheizen der Räume, dämmt bei niedrigen Temperaturen und lässt besonders viel Tageslicht hinein.Foto: Stefan Liebl, Dillingen

 

Bild
downloaden (300dpi)

Weitere Abbildungen unter www.interpane.com.


Rückfragen beantworten gern:

 

pr nord. neue kommunikation.

Marc Everling

Tel.: 05 31 / 7 01 01-0 / Fax: -50

E-Mail: m.everling@pr-nord.de

Interpane Glas Industrie AG

Rainer W. Schmid

Tel.: 0 52 73 / 809-221 / Fax: -238

E-Mail: pr@interpane.com