Naturwerksteinfassaden für edles Wohn-Ambiente Wohnträume mit Individualfaktor Vier neue Stadtvillen am „Botanischen Garten“ in Braunschweig / Edle Objektgestaltung durch vorgehängte hinterlüftete Fassadentechnik Braunschweig ist um ein attraktives Wohnquartier reicher: Vier Stadtvillen mit 29 Eigentumswohnungen entstanden jetzt in einem Gemeinschaftsprojekt von „Wiederaufbau“ und „Kanada Bau“ am Botanischen Garten. Das architektonische Konzept der Architekten Wolfgang Koch und Christine Kleinschmidt-Koch zeichnet sich durch klare Linienführung und hochwertige Materialien aus. VHF-Elemente aus Naturwerkstein (Sto-Sandstein Neubrunn) prägen die Fassade und unterstreichen den edlen Charme des Gebäude-Ensembles. „Die versetzt angeordneten Einzelbaukörper erzeugen eine räumliche
Durchlässigkeit. Hier entsteht eine Verzahnung zwischen Botanischem
Garten und privatem Grün: Jeder Wohnung innerhalb der 4.392 Quadratmeter
großen Gartenanlage mit begrünter Tiefgarage bietet sich freier
Blick ins Grüne – auf den Botanischen Garten und den Theaterpark
bis zur Stadtsilhouette Braunschweigs“, erläutert Architektin
Kleinschmidt-Koch den städtebaulichen Kontext. Dämmung unterstützt Gestaltung Schon die Würfelform ist energetisch sehr effizient aufgrund des günstigen A/V-Verhältnisses. Die Außenhülle ist zudem entsprechend der EnEV 2007 rundum gedämmt: Platten aus Steinwolle unter der VHF-Konstruktion minimieren die Wärmeverluste. Die Tiefgarage, die die vier Stadtvillen verbindet, erhielt eine Deckendämmung im Bereich der Überbauung. Nur die Außenwände und die Trennwände zwischen den Wohnungen sind als tragende Konstruktion ausgelegt. Deshalb waren die Grundrisse in den Wohneinheiten frei gestaltbar: Ihre Flächen reichen von 83 bis 330 Quadratmeter bei drei bis fünf Zimmern, zum Teil mit offener Küche. Einige Wohnungen erstrecken sich über zwei Etagen. Da die Anlage bereits vor der Fertigstellung komplett verkauft war, konnten die Baubeteiligten individuell auf die unterschiedlichen Wünsche der Käufer eingehen. „Besonders die exklusive Lage am Botanischen Garten in unmittelbarer Nähe zur Innenstadt trug dazu bei, dass die Appartements schnell ihre Käufer fanden“, berichtet Dipl.-Ing. Frank Becker, Geschäftsführer von Kanada Bau und ergänzt: „Das gesamte Konzept ist stimmig und ausgewogen: Die hochwertige Lage wird mit anspruchsvoller Architektur und erstklassiger Ausstattung optimal genutzt.“ Dominant zurückhaltend Die Fassade aus Naturwerkstein prägt das gesamte Gebäude-Ensemble: Im warmen Kontrast dazu stehen die Schiebeläden als Sicht- und Sonnenschutz aus mahagonifarbenen Hölzern – mit schmalen Lamellenfugen vor den Fenstern der Lochfassade und breiten Fugen an den Balkonelementen. „Wir haben uns für die Naturwerkstein-Fassade entschieden, weil die Stadtvillen, die in unmittelbarer Nachbarschaft zum denkmalgeschützten Ensemble der ehemaligen Vendôme Kaserne stehen, innen wie außen mit hochwertigen Materialien umgesetzt werden sollten“, betont Dipl.-Ing. Ralf Isensee, Vorstand der Wiederaufbau. Die geschosshohen Fenster werden von den Steinplatten umrahmt. Die unterschiedliche
Textur der Steine erzeugt eine lebendige Struktur, die den Kubus optisch
auflockert und beinahe gezeichnete Figuren und Formen erkennen lässt.
Die Platten gliedern die Fassade und betonen die Etagen. In Höhe
der Geschossdecken sind die Elemente schmaler gearbeitet, als Gestaltungselement
wird die horizontale Struktur der Vorhangfassade überlagert von den
vertikalen Fensterelementen. „Der Sto-Sandstein Neubrunn gibt durch
seine Maserung ein eigenständiges Flair. Das Steinvorkommen befindet
sich im Maintal bei Bamberg“, erläutert Volker Weitemeyer,
Projektmanager bei Sto. Die Applikation des VHF-Systems erfolgte mittels Agraffen auf Basis einer Hinterschnittbefestigung: Auf den Platten sind rückseitig Schienen montiert, die auf die Profile der Aluminium-Unterkonstruktion gesteckt werden. Dadurch sind von außen keine Halterungen sichtbar. Die Fugen bleiben offen und ermöglichen eine optimale Luftzirkulation. Weitemeyer: „Diese Methode hat viele Vorteile: Die verdeckte Befestigung sieht nicht nur gut aus, auch ein Raster der Platten ist mit unterschiedlichen Formaten einfach zu planen und zu realisieren. Zum dritten können im Falle eines Schadens einzelne Platten einfach ersetzt werden.“ Hinzu kommt, dass Montagefehler nahezu ausgeschlossen sind. Darüber hinaus können durch die Hinterschnitt-Technik dünne Platten (im vorliegenden Fall nur drei Zentimeter dick) montiert und somit erhebliche Gewichts- und Preiseinsparungen erzielt werden – mit den positiven Folgen für die Unterkonstruktion und die einfachere Montage.
Abdruck honorarfrei, Belegexemplar erbeten an:
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